

Manfred Lang macht den Mechernicher Bleiberg zum Schauplatz eines beklemmenden Kriminalromans, in dem die Vergangenheit buchstäblich unter der Oberfläche weiterlebt. „Schattenwölfe“ verbindet die Atmosphäre der 1980er Jahre mit den lange verdrängten Schatten der Nachkriegszeit – spannend, kenntnisreich und tief in der Eifel verwurzelt.
Mechernich, November 1981. Als auf dem Gelände des stillgelegten Tagebaus „Virginia“ am Bleiberg ein Toter gefunden wird, stößt die junge Verwaltungsangestellte Lena Cremer auf Hinweise, die nicht zu einem Unfall zu passen scheinen. Entgegen allen Warnungen beginnt sie nachzuforschen. Alte Fotografien, manipulierte Akten und rätselhafte Drohungen öffnen ihr und dem Lokalreporter Albert Neesgen ein Tor in eine Vergangenheit, die nie wirklich begraben wurde.
Je weiter die beiden vordringen, desto deutlicher spüren sie den Atem jener, die dieses Schweigen um jeden Preis bewahren wollen. Manche Fracht, die einst die Wirren der Geschichte durchquerte, wurde nicht zerstört – nur sorgfältig verborgen. Unter der Eifelerde scheint ein Geheimnis zu liegen, so alt wie der Krieg und so brisant, dass Generationen geschwiegen haben.
Nach zahlreichen unterhaltsamen und humorvollen Büchern präsentiert der Eifelkenner Manfred Lang seinen ersten spannenden Kriminalroman aus der Heimat.