

Im zweiten Band seiner historischen Reihe lässt Wilfried Manheller das historische Eifelstädtchen Mayen des Jahres 1919 mit beeindruckender Intensität lebendig werden. Vor dem authentisch und detailreich gezeichneten Hintergrund aus Not, politische Unruhen und Verbrechen entfaltet sich ein packender Mordfall – atmosphärisch dicht, historisch überzeugend und mitreißend erzählt. Ein Eifelkrimi, der Geschichte unter die Haut gehen lässt.
Eine Stadt zwischen Not und Verbrechen
Mayen, 1919 – eine Stadt im Ausnahmezustand. Armut, Hunger, Misstrauen und eine harte Obrigkeit prägen den Alltag. Da verbreitet eine rätselhafte Serie von kaltblütigen Morden Angst und Schrecken.
Kommissar van de Molen und seine Männer sehen sich mit einer Reihe von Verbrechen konfrontiert, die sie an ihre Grenzen bringt. Alle Spuren verlaufen im Sande, und die Zeugen schweigen. Doch mit jedem neuen Mord wächst der Druck von der Politik, der Besatzungsmacht und aus einer aufgehetzten Bevölkerung.
Die Ermittlungen führen durch Wälder, Mühlen und Gasthäuser der Eifel – und immer tiefer hinein in ein Geflecht aus Schweigen, Angst und Gewalt. Als sich die Ereignisse zuspitzen, wird die Suche nach den Tätern zu einem Wettlauf gegen die Zeit.
Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman über Schuld und Verantwortung – und über eine Gesellschaft, die zwischen Vergangenheit und Zukunft ihren Halt verliert.