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Nacht über Düren: Herbert Pelzer setzt seine Krimi-Reihe fort

Mit der Fortsetzung seiner Krimi-Reihe taucht Herbert Pelzer abermals in eine fein ausgearbeitete Milieu-Studie ein, die in den 1970er Jahren in Düren angesiedelt ist. Auf zwei geschickt miteinander verwobenen Ebenen lotet Pelzer die Abgründe der menschlichen Seele aus. Ein psychologisches Portrait, prägnant gefärbt von Zeitkolorit und fesselnder Ermittlungsarbeit. Seine detaillierte Beschreibungen lassen Herbert Pelzer zum Meister der dunklen Figuren werden. 

Eine Stadt im Dunkeln - Eine Frau am Abgrund

Als im Frühling 1977 an verschiedenen Orten in Düren Leichenteile gefunden werden, steht die Polizei vor einem Rätsel: Wer ist die Tote, die niemand zu vermissen scheint?

Zur gleichen Zeit lebt die junge Gitta am Rand der Gesellschaft und fast ebenso weit entfernt von jeder Zukunft. Gezeichnet von Verlusten und Enttäuschungen, versucht sie in einer trostlosen Hochhaussiedlung am Stadtrand irgendwie weiterzumachen.

Während die Ermittler nach Antworten suchen, gerät Gitta immer tiefer in einen Strudel aus Einsamkeit, Schuld und Verzweiflung. Wahrheit und Verdacht beginnen zu ver­schwimmen. Was ist in jenen Apriltagen wirklich geschehen?

Ein atmosphärischer Spannungsroman über verlorene Seelen, verpasste Chancen und die Schatten, die eine ganze Stadt verdunkeln können. Berührend, düster und voller leiser Tragik.

»Fein zisiliert sind die Betrachtungen, Regionalkrimi in seiner besten Form und dazu Zeitreise in eine sorgfältig, authentisch dargestellte Vergangenheit.«

(ekz.bibliotheksservice zu »Cilli stirbt«)

 

 

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