

Mit raffinierten Wendungen, geschickt gelegten falschen Fährten und einer gehörigen Portion Humor beweist Sabine Gronover einmal mehr ihr Gespür für packende Kriminalgeschichten. Der sechste Fall des Münsteraner Ermittlerduos Schmitt & Kemper überzeugt durch einen klug konstruierten Plot, lebendige Dialoge und eine reizvolle Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Ein ebenso spannender wie unterhaltsamer Krimi, der bis zum überraschenden Finale fesselt.
Der Tod kommt auf leisen Pfoten
Der Dozent Frank Venschott wird tot auf einem Abstellgleis am Hammer Bahnhof aufgefunden. Was zunächst wie ein Drogentod aussieht, entpuppt sich als etwas weitaus Unheimlicheres: Venschott starb an Tollwut. Der tote Fuchs, der ihm um den Hals gelegt wurde, war also kein makabrer Zufall.
Kommissar Schmitt und sein Kollege Kemper stoßen auf einen ebenso raffinierten wie grausamen Mordplan. Die Ermittlungen führen zur Finanzhochschule auf Schloss Nordkirchen, wo Venschott lehrte, und zu einer verschwundenen historischen Karte des Hammer Bahnhofs aus dem Jahr 1920. Offenbar beschäftigte sich Venschott kurz vor seinem Tod mit einem lange vergessenen Verbrechen.
Zwischen nächtlichen Schüssen im Schlosspark, einer rätselhaften Fuchsplage, alten Geheimnissen und falschen Fährten versuchen Schmitt und Kemper, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch je tiefer sie graben, desto deutlicher wird: Die Wurzeln des Verbrechens reichen weit in die Vergangenheit zurück – und jemand ist bereit, erneut zu töten, damit sie verborgen bleiben.
»Tierisch spannend und unterhaltsam zugleich (...) Sabine Gronover überzeugt mit flotten Wortwechseln und einer wirklich ungewöhnlichen Kulisse.« (Münsterland Magazin zu »Maxipark«)